Therapieangebot

Der Praxisschwerpunkt zentriert sich auf die Behandlung von Sportverletzungen und Erkrankungen aus dem Bereich der Orthopädie . Die Nachsorge-Therapie von traumatologischen Operationen nimmt genauso einen hohen Stellenwert ein, wie die Kiefergelenksbehandlung nach CMD (Craniomandibuläre-Dysfunktion).

 
Beschreibungen der Therapieformen

Manuelle Therapie     nach oben
Mit manualtherapeutischen Techniken werden in erster Linie Funktionsstörungen des Bewegunsappparates behandelt. Die manuelle Therapie dient zur Diagnostik und Behandlung von muskulären, gelenkartigen und nervalen Strukturen.
Das Ziel ist i.d.R. eine Beweglichkeit in den betroffenen Gelenken / Wirbelsäule wieder herzustellen und dadurch eine Funktionsverbesserung und Schmerzfreiheit zu erreichen

Schlingentisch     nach oben
Die Behandlung im Schlingentisch ist eine entlastende Therapieform bei belastungsabhängigen Schmerzen in unterschiedlichen Gelenkabschnitten des Körpers.Es werden frühfunktionelle Bewegungsformen durchgeführt, ohne die Gelenke zu stark zu belasten.Eine „Beckenaufhängung“ dient z.B. zur Entlastung des betroffenen Gebietes eines Bandscheibenvorfalls.Diese Behandlungsart eignet sich besonders gut für Wirbelsäulenleiden, sowie für Schulter-,Knie- und Hüfterkrankungen.

Manuelle Lymphdrainage (KPE)     nach oben
Die manuelle Lymphdrainage oder auch die Komplexe Physikalische Entstauungstherapie ist eine umfassende Therapieform zur Behandlung von Lymphödemen, die sich aus 4 Komponenten zusammensetzt.

1. Manuelle Lymphdrainage
2. Kompressionsbehandlung
3. Bewegungsübungen
4. Hautpflege

Die Lymphdrainage soll das Lymphsystem aktivieren und die  Pumpleistung der Lymphgefäße verbessern.


CMD (Craniomandibuläre Dysfunktion)     nach oben
Wenn Sie häufig Kopfschmerzen, Probleme bei der Mundöffnung und beim Kauen oder Knackgeräusche im Kiefergelenk haben, kann es sein, dass Sie unter einer Funktionsstörung des Kauorgans, der so genannten Craniomandibulären Dysfunktion leiden. … mehr

Gerätegestützte Krankengymnastik (KG-Gerät / KGG )     nach oben
KGG ist eine Therapieform, die an medizinischen Seil-, Zug- und Pressgeräten durchgeführt wird. Sie unterstützt die Einzeltherapie und verbessert die Muskelkraft, sowie die Kraftausdauer und physiologische Bewegungsabläufe. Mit Hilfe eines individuellen Trainingsplanes werden muskuläre Dysbalancen  ausgeglichen.

Kinesiotaping nach oben
Das Kinesiotaping wurde vor über 25 Jahren von dem Japaner Kenzo Kase entwickelt.Dieses spezielle elastische Klebepflaster kann schnell und problemlos an vielen Regionen des Körpers angelegt werden.Je nach Anlagetechnik stimulieren oder dämpfen die Tapestreifen gewisse Rezeptoren. Das Bewegungsgefühl in den Gelenken verbessert sich, die Schmerzen werden gelindert und die Schwellungsreduktion wird beschleunigt.

Indikationen für Kinesiotaping sind z.B.

  • HWS-Syndrom
  • Spannungskopfschmerz/Migräne
  • Karpaltunnelsyndrom
  • Tennisellenbogen (Epicondylitis radialis humeri)
  • Golfer Ellenbogen (Epicondylitis ulnaris humeri)
  • Rotatorenmanchetten-Verletzungen
  • Impingement-Syndrom
  • Skoliose
  • LWS-Syndrom
  • Ischialgien
  • Arthrosen
  • Knie-und Hüftprothesen
  • Arthroskopien….

Klassische Massagetherapie     nach oben
Die klassische Massagetherapie wird zur Lösung von Verklebungen zwischen Haut, Unterhaut, Muskel und Bindegewebe eingesetzt. Der Abtransport von schmerzerzeugenden Substanzen wird angeregt. Muskelverspannungen werden normalisiert.

Wellnessmassagen     nach oben
Diese Art von Anwendung soll Ihnen helfen, körperlich zu entspannen und einen seelischen Ausgleich zu finden. Die Wärme des auf die Haut abgestimmten Kerzenwaches und die wohl temperierten Öle haben eine tiefenentspannende Wirkung auf unser gesamtes körperliches System. Sanfte Massagetechniken sollen die entwichene Energie wieder zurückgeben.

Heisse Rolle     nach oben
Die Heisse  Rolle ist eine Art der Wärmetherapie und wird durchgeführt mittels eines mit heissem Wasser getränkten aufgerollten Frotteetuches. Behandlungsziel: – Schmerzdämpfung – Muskelentspanung – Verbesserte Dehnfähigkeit bindegewebiger Strukturen – Verbesserung der Durchblutung

Fango     nach oben
Fangopackungen bewirken eine Durchblutungsförderung, Schmerzlinderung, Muskelentspannung, Lockerung des Bindegewebes, Stärkung des Immunsystems, Ausschüttung von Betaendorphinen und des ACTH (Stresshormone)

Wärmetherapie     nach oben
Die Anwendung mit Infra-Rotlicht mit Hilfe von Infrarotlampent bewirkt eine Temperaturerhöhung im Gewebe, welches nur wenige Millimeter ins Gewebe eindringt. Die Wärme führt zu einer Gefäßerweiterung und somit auch zu einer verbesserten lokalen Durchblutung.

Elektrotherapie     nach oben

Eisanwendungen / Kryotherapie nach oben
Als Kryotherapie bezeichnet man den gezielten Einsatz von Kälte, um einen therapeutischen Effekt zu bewirken
Kälte hat auf den Organismus eine ganze Reihe verschiedener Wirkungen

– Hemmung des Schmerzreizes
– abschwellende Wirkung
– Hemmung der Entzündungsreaktion
– Reduktion der Muskelspannung
– Gefäßkontraktion (blutungsstillend)
Die entzündungshemmende Wirkung der Kälte macht man sich vor allem bei chronischen Erkrankungen wie der rheumatoiden Arthritis oder anderer Störungen aus dem rheumatischen Formenkreis (Fibromyalgie, Morbus Bechterew), sowie in der Sportphysiotherapie zu eigen.

Das Bobath-Konzept (Erwachsene) nach oben
Das Bobath-Konzept ist ein weltweit in allen therapeutischen und pflegerischen Bereichen erfolgreich angewandtes Konzept. Es dient zur Rehabilitation von Menschen mit Erkrankungen des Zentralen Nervensystems (z.B. Schlaganfällen, Multipler Sklerose, Schädel-Hirn-Trauma, Erkrankungen des Rückenmarks, Morbus Parkinson u.v.m.), die mit Bewegungsstörungen, Lähmungserscheinungen und Spastik einhergehen.
Die Kernprobleme (die nach dem Bobath-Konzept angestrebt werden) sind die teilweise oder vollständige Lähmung eines Körperabschnitts, die Haltungs-, Gleichgewichts- und Bewegungsstörung, unkontrollierte erniedrigte bzw. erhöhte Muskelspannung sowie die Störung der Körperselbstwahrnehmung.
Die Arbeitsprinzipien sind Regulation des Muskeltonus und Anbahnung „normaler“ Bewegungsabläufe.
Ziel der Therapie ist es, den Patienten schnellstmöglich in seinen gewohnten Alltag zu integrieren.